Vertreter des Investors, Designers, Bauunternehmers und Kommunalpolitikers aus Prag 6 und Prag 13 kamen am 11. Februar in den Untersuchungsstollen Šárka, die sich an der Strecke des zukünftigen Straßentunnels Radlice befindet. Die Teilnehmer machten sich zunächst mit den technischen Parametern des Projekts vertraut und gingen dann durch eine 850-Meter-Stollen, der 2014–2017 von der Division 1 getaucht wurde.
Der Bau des Kramer-Tunnels in den deutschen Alpen, der Teil der Umgehungsstraße Garmisch-Partenkirchen ist, wurde am 7. Februar feierlich eröffnet. Vor dem Nordportal trafen sich Politiker wie der Bundesverkehrsminister, Vertreter des Investors und Zulieferers Subterra und BeMo Tunneling. Nach den Reden folgte die traditionelle Weihe der Statuette von St. Barbara und der erste Schuss.
Ein weiterer Teil des Wiederaufbaus eines wichtigen Eisenbahnknotens wurde am 28. Januar in Přerov offiziell eröffnet. An drei Abschnitten der Korridorlinien, die das Dreieck bilden, arbeitet der Firma Přerov, deren Teil auch Subterra ist. An der Zeremonie nahmen Vertreter der Eisenbahn- und Lieferantenverwaltung teil, und die Silberschiene wurde auch vom Geschäftsleiter Jiří Tesař angezapft.
Der Bau des Spitzenberg-Tunnels auf der deutschen Autobahn A44, auf der seit 2017 Division 1 und BeMo Tunneling tätig sind, führte Mitte Januar zu einem feierlichen Durchschlag in der Weströhre. Die Eröffnung der Oströhre ist für März geplant, die endgültige Auskleidung einschließlich Abdichtung soll Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.
Bis 2024 wird die Abteilung 3 an der Änderung des fast 15 Kilometer langen Abschnitts der zweigleisigen Bahnstrecke zwischen Lysa nad Labem und Prag beteiligt sein. Das Projekt umfasst den Umbau der Prager Bahnhöfe Horní Počernice und Vysočany, den Bau der Haltestelle Rajská zahrada und die Renovierung eines Teils der eingleisigen Bahnstrecke von Prag nach Turnov.
Division 1 und das Schwesterunternehmen BeMo Tunneling implementieren den Kramer-Tunnel, der die Hauptumgehungsstraße des Alpenresorts Garmisch-Partenkirchen bilden wird. Die 3 609 Meter lange Röhre verläuft entlang des bestehenden Untersuchungsstollens, die in eine Fluchtstollen umgewandelt wird. Der Tunnel und die dazugehörigen Straßen sollen 2023 fertiggestellt werden.